{"id":7,"date":"2018-03-22T10:00:22","date_gmt":"2018-03-22T10:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/gal.uni-ak.ac.at\/?page_id=7"},"modified":"2018-03-22T10:00:22","modified_gmt":"2018-03-22T10:00:22","slug":"gender-art-laboratory","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/?page_id=7","title":{"rendered":"Gender Art Laboratory"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10 aligncenter\" src=\"https:\/\/gal.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/logo-gal-2.gif\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"226\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9 aligncenter\" src=\"https:\/\/gal.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/pic0221-300x225.gif\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/pic0221-300x225.gif 300w, https:\/\/gender.dieangewandte.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/pic0221-100x75.gif 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das Gender Art Laboratory (GAL) der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien f\u00fchrt seit M\u00e4rz 2006 mit der Lehrveranstaltung \u201cGAL-Gender Art Lab &#8211; \u201cPrimavera\u201d&#8220; seine erste \u201cCharge\u201d am Intersektionspunkt von Kunst und Wissenschaft durch. Urspr\u00fcnglich wurde das GAL in einer Art Symposium-Modus gedacht und gef\u00fchrt: Im Abstand von 2-3 Wochen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Veranstaltungen eingeladen. Seit Wintersemester 2007\/8 findet das GAL w\u00f6chentlich statt (Dienstags, ab 14.00h, mindestens bis 15.30h). Die Studierenden haben so die Gelegenheit, zwischen w\u00f6chentlichem \u201cBasiskurs\u201d und speziellen Themen, zu denen gesondert per Mail und via Internet eingeladen wird, zu w\u00e4hlen bzw. die Teilnahme ihren anderen Verpflichtungen anzupassen. &#8211; Was hier simpel \u201cBasiskurs\u201d hei\u00dft ist<br \/>\n1. Grundlagen der \u201cGender-Studies\u201d, kombiniert und alternierend vorgestellt mit den Themen \u201cFeminismus\u201d, \u201cWomen Studies\u201d, \u201eDiversity\u201c;<br \/>\nda das GAL immer wieder \u201cNeueinsteigerInnen\u201d verzeichnen kann, mu\u00df die Informationskette, auf die das Projekt aufbaut, konstant vorgestellt werden; neben dieser \u201cBasis\u201d werden daraus resultierende Debatten gef\u00f6rdert und Arbeiten der Studierenden, die besonders auf \u201cgendering\u201d Bezug nehmen, pers\u00f6nlich von der Projektleitung betreut;<br \/>\n2. Retrospektiv wird das bereits Erreichte und Besprochene zusammengefa\u00dft und f\u00fcr eine Print-Publikation vorbereitet; die TeilnehmerInnen m\u00fcssen Texte und \u201cKunstwerke\u201d f\u00fcr diese Publikation erarbeiten, pr\u00e4sentieren und als zum Druck f\u00e4hige Vorlage abgeben;<br \/>\nWeiterhin werden Spezialthemen und -Vortr\u00e4ge besonders angek\u00fcndigt und als \u201cGastvortr\u00e4ge\u201d abgespielt;<br \/>\nbisher konnte das GAL u. a. Fabian Vogler (Bildhauerische Techniken), Bela Volen (K\u00f6rperkunst), Isabelle Seumel (ad Emanzipation &#8211; Vergleich zur ehem. DDR), Peter Kainz (Digitale Photographie) Veronika Schnell (Cyber), Anna Schiller (Geschichte Gender Studies), Maurizio Seracini (Decoding), Kurt Flasch (Von Boccaccio zu Dante, von Griselda zu Beatrice und Warum ich kein Christ mehr bin), Easterine Kire, Christian Bauer, Ille Gebshuber und Renate Brosch verpflichten. Bundesministerin Gabriele Heinisch- Hosek war als Gast zu einer Debatte im GAL eingeladen.<br \/>\nZentrale Punkte des GAL waren ebenso die Studienreise nach Florenz (u. a. zur Ausstellung \u201cLeonardo da Vinci &#8211; nel laboratorio del genio universale\u201d) und die Ausstellungen der GAL-Studierenden im Haus Wittgenstein (Juni 2007 und Juni 2012 sowie Oktober 2012 im Heiligenkreuzer Hof \u2013 die beiden letztgenannten unter dem Thema \u201eIlluminazioni\u201c; f\u00fcr die Ausstellungen wurden die Arbeiten selbst\u00e4ndig von den TeilnehmerInnen ausgesucht &#8211; eine Vorauswahl seitens der Projektleitung widerspr\u00e4che dem Prinzip des GAL &#8211; wom\u00f6glich sind gerade deswegen die Austellungen \u00e4u\u00dferst Positiv aufgenommen worden).<br \/>\nEine weitere, h\u00f6chst erfolgreiche Pr\u00e4sentation hatte das GAL im Verfolg zu den Vortr\u00e4gen Alice Schwarzers 2009.<\/p>\n<p>DAS PRINZIP GAL<br \/>\nDas Gender Art Lab orientiert sich de facto positiv an den Werkst\u00e4tten des Rinascimento, die Ort der Lehre und Produktion gewesen sind.<br \/>\nIM GAL funktioniert die Verschr\u00e4nkung von Kunst und Wissenschaft (Kopfarbeit und Handwerk) einerseits \u00fcber die w\u00f6chentlichen Meetings, die eine permanente Werkst\u00e4tte (immer noch) ersetzen m\u00fcssen, andererseits stehen die von den Studierenden hergestellten Kunstwerke s\u00e4mtlicher Disziplinen, angeregt durch das GAL, im Mittelpunkt der Betreuung und Debatte.<br \/>\nGastvortr\u00e4ge &#8211; k\u00fcnstlerisch oder wissenschaftlich &#8211; alternieren mit Workshops &#8211; k\u00fcnstlerischen oder wissenschaftlichen. Als Gastvortragende k\u00f6nnen K\u00fcnstlerInnen und WissenschaftlerInnen aller Disziplinen eingeladen werden, gleich, ob sie an der Angewandten arbeiten oder nicht. Bis auf die Projektleitung selbst (Marion Elias, assistiert von Robert Maierhofer) gibt es keine regelm\u00e4\u00dfig Lehrenden oder regelm\u00e4\u00dfige Lehrveranstaltungen.<br \/>\nDas Prinzip GAL ist das Prinzip gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen basisdemokratischen \u201cUnterrichts\u201d (=Forschung, Lehre, Produktion), multidisziplin\u00e4r und &#8211; international.<br \/>\nAls \u201cBest\u00e4tigung\u201d seiner Arbeit zeigt sich das GAL in Ausstellungen und Publikationen (Publ. f\u00fcr 2014 in Bearbeitung).<br \/>\nAnf\u00e4nglich war besonders die LV \u201cGAL-Primavera\u201d mit einer Fokussierung auf den Bildende-Kunst-Bereich angelegt; mittlerweile hat exakt dieses Seminar TeilnehmerInnen aus s\u00e4mtlichen Studienrichtungen und betreut ergo auch Projekte aus diesen Bereichen, die im Zusammenhang mit dem GAL oder f\u00fcr das GAL entstehen.<br \/>\nBenotet wird lediglich die Teilnahme an den Veranstaltungen (kein Zeugnis bei permanentem Fehlen), eine Wertung w\u00e4re unlogisch.<br \/>\nZur Zeit hat das GAL \u00fcber 100 TeilnehmerInnen (einige aus der \u201cersten Zeit\u201d sind durch Diplomabschlu\u00df ausgeschieden, obwohl es dazu keine Regeln g\u00e4be, andere haben aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden ihre Anwesenheit verk\u00fcrzt &#8211; etwa, wenn sich Nachwuchs eingestellt hat), die sich in einer Art \u201closem Zusammenhang\u201d an den Events und Meetings beteiligen.<br \/>\nF\u00fcr die Zukunft w\u00e4re zu hoffen, das nach dem Prinzip des GAL andere, selbst\u00e4ndige Lehrveranstaltungen an der Angewandten entstehen k\u00f6nnten; das oben genannte Programm realisiert sich &#8211; in einer einzigen solchen\u2026und hei\u00dft simpel nach dem \u201cFr\u00fchling\u201d, der die Renaissance eingeleitet hat\u2026<\/p>\n<p>Gender Studies sind heute als Fachgebiet international an zahlreichen Universit\u00e4ten auf unterschiedliche Weise positioniert und etabliert. Obwohl es scheinbar schon lange \u201cnichts neues\u201d mehr gibt und die Debatte um das Was und Wie und Warum von Gender-Studies bei weitem dennoch keiner positiven finalen L\u00f6sung sich anzun\u00e4hern scheint, kann weder die Relevanz des Themas noch seine Vielf\u00e4ltigkeit ignoriert werden. Als Institution, deren vorrangigster Auftrag in der Ausbildung (und Bildung) zuk\u00fcnftiger K\u00fcnstlergenerationen liegt, wird die Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien auch den Bereich Gender Studies weitertragen &#8211; und zwar im Hinblick auf die traditionellen Vorteile des Hauses: in letztendlich praktischen Beispielen, die man hinstellen, abspielen, anschauen oder an die Wand h\u00e4ngen kann. Die Umsetzung von Aspekten des Genderings in k\u00fcnstlerische Bereiche ist bei weitem noch nicht ausgesch\u00f6pft und kann durchaus (optisch) hervorragende Werke vertragen. Diese Umsetzungen anzuregen, praktisch und theoretisch zu unterst\u00fctzen, ist Aufgabe des Gender Art Laboratory und der dort mit den Studierenden arbeitenden K\u00fcnstler\/K\u00fcnstlerinnen und Wissenschaftler\/Wissenschaftlerinnen.<\/p>\n<p>Ziel ist letztendlich, auch die Kunst und die K\u00fcnstlerInnen einzubinden in M\u00f6glichkeiten zu einer menschlicheren Gesellschaft \u2013 aufzeigen, kritisieren, vorschlagen, \u00e4ndern. Vor allem aber: bewu\u00dft machen, da\u00df da nicht alles stimmt in unserer Welt&#8230;<\/p>\n<p>Projektleitung: ao. Univ.-Prof. Mag. Art. Dr. phil. Marion Elias assisted by<br \/>\nRobert Maierhofer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gender Art Laboratory (GAL) der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien f\u00fchrt seit M\u00e4rz 2006 mit der Lehrveranstaltung \u201cGAL-Gender Art Lab &#8211; \u201cPrimavera\u201d&#8220; seine erste<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12,"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7\/revisions\/12"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gender.dieangewandte.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}